Danke Eric!
Ende Mai verabschieden wir uns von einem echten rodania-Urgestein: Eric Schild, Bereichsleiter Tagesstätte und Mitglied der Geschäftsleitung, geht nach 28 Jahren Engagement, Herzblut und unermüdlichem Einsatz in den wohlverdienten Ruhestand. Lieber Eric, schon an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für deine grossartige Arbeit in der rodania. Zur Pensionierung haben wir Eric fünf Fragen gestellt.
Eric, was war das Schönste in den letzten 28 rodania-Jahren?
Uhh, da gibt es ganz viel… Der Austausch mit den begleiteten Menschen und ihre täglichen Besuche in meinem Büro motivieren mich immer wieder. In solchen Momenten weiss ich genau, warum ich diesen Job mache. Zum Beispiel Sascha, meine ehemalige Bezugsperson, die mich immer wieder in meinem Büro besucht und mich stets „Käsefondue“ nennt. Mit Manuel habe ich ständig Sitzungen, weil er meint, ich hätte ein „Puff im Büro“ und dass ich das Telefon immer falsch abnehme. Oder Nadja, die mich immer wieder für ihr geliebtes „Papier“ fragt. Solche Momente sind einzigartig – und sie werden mir wirklich fehlen.
An dieser Stelle möchte ich mich bei allen meinen Wegbegleitenden in der rodania bedanken und ganz besonders bei meinem Tagesstätte-Team. Ihr habt meinen Job zu etwas ganz Besonderem gemacht. Ein herzliches Dankeschön geht auch an Jürg Regez und Patrick Marti – ihr wart für mich die Wegöffner im sozialen Bereich. Ebenso danke ich meinem Vorgesetzten Urs Trösch für die guten Gespräche und den Freiraum, den er mir stets gelassen hat. Für all das bin ich dankbar und werde es in guter Erinnerung behalten.
Was hat sich in all den Jahren am meisten verändert?
Die rodania ist in den letzten 28 Jahren stark gewachsen. Als ich 1998 begonnen habe, gab es nur zwei Wohngruppen im alten Spital in Grenchen und ein Stockwerk der Tagesstätte im heutigen rodania-Hauptgebäude mit vier Ateliers. Ich habe als Mitarbeiter der Tagesstätte im Holzatelier gestartet. Seitdem ist die Einrichtung kontinuierlich gewachsen, es wurden immer mehr Angebote geschaffen – und ich bin stolz, dass ich diesen Weg begleiten durfte.
Gab es ein Projekt oder einen Moment, auf den du heute besonders stolz zurückblickst?
Das Schönste an meinem Job war, all das gemeinsam mit so vielen tollen Mitarbeitenden zu gestalten – und die grosse Freiheit, die mir meine Vorgesetzten dabei liessen. Verschiedene Projekte und Weiterentwicklungen lagen in meiner Verantwortung, was den Job besonders spannend machte. Alle Ateliers erfüllen mich mit Stolz, denn gemeinsam mit unserem Team konnte ich sie Schritt für Schritt aufbauen. Besonders stolz bin ich darauf, dass ich zusammen mit Marcel das Backatelier auf Bio-Basis starten konnte.
Wenn du neuen Mitarbeitenden einen einzigen Rat mit auf den Weg geben dürftest – welcher wäre es?
Sei authentisch! Bleib so, wie du bist und achte gut auf dich. Nur wenn du gesund und glücklich bist, können es auch unsere Klient:innen sein.
Wo wirst du in Zukunft deine Kaffeetasse stehen lassen?
Das ist eine sehr schwierige Frage. Die grösste Freude ist, nicht mehr getaktet zu sein, keinen Sitzungsmarathon mehr zu haben und jeden Tag aufs Neue entscheiden zu können, wo ich meine Tasse hinstelle. Ich freue mich auch darauf, in Zukunft meinen Kaffee im rodania-Kaffee zu geniessen, ihn dort stehen zu lassen und mit den Menschen der rodania zu quatschen.
Lieber Eric, wir wünschen dir für deinen neuen Lebensabschnitt von Herzen alles Gute, beste Gesundheit und viele erfüllende Momente. Du wirst der rodania fehlen!